Streit um Pläne für Kinder-Kunst-Labor in St. Pölten

KinderKunstLabor
© Josef Vorlaufer

FPÖ stellte einen Dringlichkeitsantrag, den die SPÖ als „inhaltslos“ bezeichnet.

St. Pölten. Vor der Ver­gabe der EU-Kulturhauptstadt wurde das „KinderKunstLabor“ als Leuchtturmprojekt in St. Pölten präsentiert. Obwohl die Landeshauptstadt die Vergabe nicht für sich entscheiden konnte (Bad Ischl wurde zur EU-Kulturhauptstadt), wird das Prestigeprojekt realisiert. 25 Standorte nahmen die Stadtplaner dafür unter die Lupe.

Laut deren Analyse sei der Altoonapark (zwischen Theodor-Körner-Schule und Schulring) am geeignetsten. Das brachte Aufregung mit sich.

Widerstand. Die Bürgerplattform „Pro St. Pölten“ protestierte bereits aufgrund des favorisierten Standortes der Stadt für die Errichtung des KinderKunstLabors. Nun stellte die FPÖ einen Dringlichkeitsantrag für die vollständige Erhaltung des Altoonaparks und möchte „die geplante teilweise Verbauung des Altoonaparks durch die SPÖ-Stadtregierung verhindern“.

Beruhigung. „Der Antrag war inhaltslos“, sagte SP-Stadtrat Harald Ludwig auf Anfragen von ÖSTERREICH. „Für die genaue Standortanalyse wurde eine Machbarkeitsstudie in Auftrag ­gegeben. Für den Fall, dass das tolle Projekt im Altoonapark seinen Platz findet, wird der Park nicht verschwinden, sondern in Einklang mit dem KinderKunstLabor gebracht“, betonte Ludwig. Das Projekt soll bis 2025 realisiert werden.

erstellt am 27. November 2019, 16:48

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