St. Pölten hofft auf ein echtes Kultur-Wunder

St. Pölten Kulturhauptstadt 2024
© st-poelten2024.eu

Die EU-Jury war bereits zu Besuch. Morgen fällt in Wien die Entscheidung.

St. Pölten. In der Landeshauptstadt liegt eine knisternde Spannung in der Luft. Die ganze Stadt fiebert der morgigen Vergabe der EU-Kulturhauptstadt für 2024 entgegen.

„Lebendig“. Vergangenen Samstag war die EU-Jury acht Stunden lang zu Gast in St. Pölten. SP-Bürgermeister Matthias Stadler und die Projektverantwortlichen fürs Kulturhauptstadtprojekt präsentierten dabei ein „lebendiges Bid Book“: Neben dem Domplatz, der Ex-Synagoge oder etwa dem Glanzstoff-Areal wurden auch zahlreiche Vereine aus der lokalen Subkulturszene besucht. „Wir haben versucht, der Jury die Grundideen und das Programm sowie die Langzeitstrategie und die Einbindung der Bevölkerung zu präsentieren“, erklärte der Projektleiter Jakob Redl.

Aufbruch. In der Landeshauptstadt ist eine wahre Aufbruchstimmung zu spüren. „Egal, mit wem man spricht, man merkt, dass alle das wirklich wollen. Es ist ein echter Ruck durch die Stadt gegangen“, betont Redl.

Endspurt. Gemeinsam mit den Konkurrenten Bad Ischl und Dornbirn findet heute noch die finale Präsentation in Schönbrunn statt. Morgen fällt dann im Bundeskanzleramt endgültig die Entscheidung – ab 10 Uhr kann man beim Public Viewing im St. Pöltner Rathaus die Vergabe live miterleben.

erstellt am 11. November 2019, 12:40

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