Zia darf bleiben: Afghane wird nicht abgeschoben

 Ziaulrahman Zaland
© Facebook

22-Jähriger kann nach vielen Appellen und Einsatz Van der Bellens wieder nach Langenlois (NÖ) zurück.

Der in einem Kloster in Langenlois (Bez. Krems-Land) zur Abschiebung festgenommene 22-jährige Afghane Ziaulrahman Zaland darf in Österreich bleiben. Das gab die Flüchtlingsinitiative Langenlois Montagabend auf Facebook bekannt.



Die Flüchtlingsinitiative, die sich intensiv bemüht hatte, die Abschiebung zu verhindern, dankte Bundespräsident Alexander Van der Bellen, "der sich so für Zia eingesetzt hat" - aber auch allen anderen Unterstützern von den Mitschülern über Politiker bis zu den Klosterschwestern. Die Schulschwestern hatten eine Petition an den Bundespräsidenten gerichtet.

Der junge Mann war in der Nacht auf Sonntag im Klausurbereich des Ordensgebäudes festgenommen worden. Er befand sich laut Kathpress seit August 2015 in Langenlois, ab 2017 wohnte er im Klausurbereich des Klosters - und besuchte die Höhere Lehranstalt Sozialmanagement und Fachschule für Sozialberufe der Franziskanerinnen, die er im Juni 2020 abschließen soll.
 

erstellt am 09. Dezember 2019, 22:38

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