Mordprozess gegen den ''Märchenonkel''

Brigitte G. Mord Amstetten
© Fotomontage; Quelle: privat; APA

Der Mord an der beliebten Filialleiterin Birgit B. soll endlich gesühnt werden.

 

Für die Ermittler war es einer der intensivsten Fälle, monatelang fahndeten sie erfolglos nach dem Mörder der Filialleiterin Birgit B. Die 52-Jährige war auf einem Parkplatz in Amstetten erwürgt und ausgeraubt worden. Schließlich hatten die Kripobeamten das Glück der Tüchtigen. Der mutmaßliche Killer hatte mit dem Handy des Opfers telefoniert, war geortet worden. Doch der deutsche Obdachlose Rene F. (40) tischte nur Räuberpistolen auf. Ab heute wird dem „Märchenonkel“ der Mordprozess gemacht.

Kratzspuren an seinem Körper belasteten den 40-Jährigen schwer. Sie stammten von Birgit B., die sich verzweifelt gegen ihren Mörder gewehrt hatte. Doch Rene F. behauptete, im Geschäft aus Versehen mit der Filialleiterin zusammengestoßen zu sein. Dabei habe sie ihn gekratzt. Das Handy des Opfers will er von einem Unbekannten für 70 Euro gekauft haben. Dem Deutschen droht lebenslang, es gilt die Unschuldsvermutung.

erstellt am 15. Juni 2020, 23:32

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