Dieser Österreicher stand in Kontakt mit dem Hanau-Killer

Gloggnitzer
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Bernd Gloggnitzer (36), aus Ternitz in Niederösterreich ist „Intuitionst-Trainer“, betreibt eine ­„Remote Viewing School“.

ÖSTERREICH: Sie werden im ­Manifest des Mörders namentlich erwähnt, warum standen Sie mit dem Killer in Kontakt?

Bernd Gloggnitzer: Ich wurde wohl von einem Privatdetektiv in Deutschland empfohlen. Der Täter von Hanau fühlte sich von Geheimdiensten überwacht. Am 13. Dezember hat er schließlich via Mail bei uns angefragt, ob wir ihm helfen können. Er hat auch seine Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft mitgeschickt. Ich habe darauf nicht geantwortet. Mir war gleich klar, das ist ein Spinner. Ich will mit solchen Leuten nichts zu tun haben.

ÖSTERREICH: Was stand in der Strafanzeige?

Gloggnitzer: 19 Seiten wirres Zeug, er hüpft von einer Verschwörungstheorie zur nächsten. Ich hab das gar nicht zur Gänze gelesen. Wir kriegen öfter Anfrage von solchen Leuten. Erst habe ich gar nicht geantwortet. Darauf schrieb er abermals. Erst danach habe ich hab zurückgeschrieben, dass ich ihm nicht helfen kann. Der Fall sei zu komplex, schrieb ich.

ÖSTERREICH: Wann meldete er sich zum letzten Mal?

Gloggnitzer: Am 6. Jänner. Er glaubte wohl, ich sei ein Detektiv. Wir machen aber bloß Schulungen, wie Personen im Berufsleben intuitiver und kreativer werden können. Ich bin schockiert, was passiert ist …Karl Wendl

erstellt am 20. Februar 2020, 17:39

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