St. Pölten: GÜPL-Areal nun endgültig in Besitz der Stadt

Bürgermeister Stadler - GÜPL
© Josef Vorlaufer

Bürgermeister Stadler möchte das Areal zu einem Naherholungsgebiet machen.

St. Pölten. Erfolg für die Stadt St. Pölten und SP-Bürgermeister Matthias Stadler: Der zehn Jahre andauernder Rechtsstreit um den ehemaligen Garnisonsübungsplatz (GÜPL) bei Völtendorf ist geschlagen. Nach dem größten Grundstückskauf der Stadtgeschichte hat der Verwaltungsgerichtshof nun endgültig alle Einsprüche einer Bietergemeinschaft von 24 Landwirten zurückgewiesen. Das rund 140 Hektar große Areal soll zu einem Naherholungsgebiet werden.

Meilenstein. Die Stadt hat das Gelände im Dezember 2009 um knapp über 2,5 Millionen Euro in einem Bieterverfahren von der Republik Österreich erworben. Stadler bezeichnete die Erkenntnis des Gerichts als „Meilenstein in der Stadtentwicklung“.

Erholungsgebiet. „Wir wollen den Truppenübungsplatz für eine verträgliche Freizeitnutzung als stadtnahes Erholungsgebiet mit Natur und Waldflächen für die Zukunft erhalten und weiterentwickeln“, führt Stadler aus. „Es ist sogar angedacht, bestimmte Teilbereiche unter Schutz zu stellen.“

Der ehemalige Garnisonsübungsplatz ist Teil des übergeordneten Grüngebiets im Westen der Stadt, der von Radlberg bis zum Brunnenfeld Spratzern reicht.

Erfolg. Gute Nachrichten, die angesichts der kommenden Tage Stadler und die Stadt pushen könnten. Morgen kommt die EU-Jury wegen der Bewerbung zur Kulturhauptstadt Europas 2024 – am Dienstag erfolgt die Entscheidung.

erstellt am 08. November 2019, 11:39

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