Neustadt bekommt kein sektorales Waffenverbot

VP-Bürgermeister Klaus Schneeberger
© TZÖ

Die Schwere der Delikte reiche nicht aus, lautete die Begründung der Exekutive.

Wr. Neustadt. Rückschlag für die Bemühungen von Wr. Neustadt: Die Landespolizeidirektion NÖ lehnte das Ansuchen der Stadt für die Bewilligung eines sektoralen Waffenverbots ab. Die beiden Landespolizeidirektor-Stellvertreter Franz Popp und Rudolf Slamanig gaben als Begründung an, dass seit Dezember 2018 nur ein einziges Delikt mit einer Waffe in der Schutzzone Neustädter Bahnhof stattgefunden hat.

Bedauern. Seitens des VP-Bürgermeisters Klaus Schneeberger und seines FP-„Vizes“ Michael Schnedlitz „wird die Entscheidung mit Bedauern zur Kenntnis genommen“. ­Allerdings würden rund 2.000 Betretungsverbote und Wegweisungen aus den Schutzzonen zeigen, dass das Thema aktuell sei. Die Politiker wiesen auf die Relevanz des generellen Gefährdungspotenzials hin, das man nicht außer Acht lassen dürfe.

erstellt am 07. November 2019, 10:48

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