Polizei sprengt 'kriminelle Champions League'

Bankomat Einbruch
© Thomas Lenger/monatsrevue

Im Rahmen der Operation „­Krähe“ klärte die Kripo eine Serie von Bankomat-Coups.

„Die hoch professionelle, brutale, international tätige Bande hat nichts dem Zufall überlassen“, sagte der Chef des LKA NÖ, Omar Haijawi-Pirchner, am Montag bei einer Pressekonferenz in St. Pölten.

Serie

Nach einer Serie von 13 Bankomat-Einbrüchen (acht in NÖ, je zwei im Burgenland und in Polen und einem in OÖ) und elf Autodiebstählen (sieben in NÖ, zwei in OÖ, einem in Wien und einem in Deutschland) gingen den Ermittlern zwei Slowaken (36, 44) ins Netz. Das Duo, das zu einer Bande gehört, die zwischen März und November aktiv war und vom LKA-Chef „kriminelle Champions League“ genannt wurde, sitzt in Kor­neuburg bzw. der Slowakei hinter Schloss und Riegel.

Autobahnnähe

Zur Anreise und zur Flucht von den Tatorten, die alle in unmittelbarer Autobahnnähe lagen, kam die Bande stets mit gestohlenen, zumindest 400 PS starken Autos, aus denen sie Krähenfüße (Wurfeisen mit Spitzen) warf, um nicht so leicht verfolgt werden zu können.

Angezündet

Dann wurden die Fahrzeuge abgefackelt, um sämtliche Spuren zu verwischen. Zudem wurden ­umliegende Polizeiinspektionen vor den Coups ausspioniert und die Reifen der Streifenwagen zerstochen. „Es sei nichts dem Zufall überlassen worden“, erklärte Haijawi-Pirchner. Nach weiteren Komplizen wird derzeit mit Hochdruck gefahndet. Der Gesamtschaden beträgt 4,6 Millionen Euro.

erstellt am 25. November 2019, 23:26

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