Wolf jetzt auch beim Bisamberg von Jäger gesehen

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Es war der Aufreger der Woche: Hat sich der Wolf bis an die Wiener Stadtgrenze vorgewagt?

NÖ/Wien. Wolfssichtungen gab es zuletzt, wie berichtet, einige. Erst vor we­nigen Tagen wurde in Buchbach ein totes Reh gefunden. Am Zöbinger Kogelberg wurde der Kadaver von Jägern entdeckt. Ob es sich dabei um einen Wolfsriss handelt, muss aber erst geklärt werden. Vor rund einem Monat jedoch tappte ein Wolf im Gföhlerwald in eine Foto­falle. Auch vor den Toren Wiens, auf der Stammersdorfer Seite des Bisambergs, soll jetzt ein Wolf gesehen worden sein.

 

"Habe den Wolf bereits zwei Mal gesehen"

Sichtung. Dem Wiener Vizelandesjägermeister Georg Andrä ist das zweimal passiert. Wie Andrä gegenüber ÖSTERREICH sagt: „Ich habe den Wolf für mehrere Sekunden genau gesehen, zum ersten Mal im Dezember, zum zweiten Mal im Jänner.“ Er sei nur 40 Meter entfernt gewesen. Auf diese Distanz sei laut Andrä eine Verwechslung ausgeschlossen. Das bezweifelt der Wiener Forstdirektor Andreas Januskovecz allerdings.

Streit. Januskovecz meint: „Ich glaube nicht, dass ein Jäger innerhalb von drei Sekunden erkennen kann, ob das ein Wolf ist.“ Bei den meisten Wolfssichtungen zeige sich nach einer DNA-Untersuchung, dass es Hunde waren. Dem widerspricht Andrä entschieden.

Abschuss. In Niederösterreich wurde, wie berichtet, im September der Abschuss von sogenannten „Problemwölfen“ genehmigt. „Die Sicherheit der Bevölkerung hat oberste Priorität“, betonte Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf (ÖVP) mehrfach.

erstellt am 10. Februar 2019, 09:31

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