St. Pölten stellt sich heute der Kulturstadt-Jury

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© APA

Neben St. Pölten bewerben sich heute auch Dornbirn und Bad Ischl.

St. Pölten. Derzeit wird, wie berichtet, jene Stadt gesucht, die 2024 den Titel „Europäische Kulturhaupt­stadt“ tragen darf. Die exakt 60 Seiten starken Bewerbungsunterlagen von St. Pölten wurden im Dezember eingereicht. Heute trägt ein Präsentationsteam vor einer EU-Expertenjury im Schloss Schönbrunn sein Konzept vor. Im Team sind auch Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) und St. Pöltens Bürgermeister Matthias Stadler (SPÖ).

Zuversicht. In die nächste Runde kommt, wer Kriterien wie Nachhaltigkeit, Umsetzungsfähigkeit und Einbindung der Bürger erfüllt. Stadler ist gegenüber ÖSTERREICH zuversichtlich: „Wir haben hart daran gearbeitet, eine Grundlage für die Entwicklung zur Kulturhauptstadt zu erstellen.“

Entscheidung. Ob St. Pölten weiterkommt, wird morgen bekannt gegeben.

Die Gegner. Auch Dornbirn und Bad Ischl tragen heute ihre Konzepte vor. In Oberösterreich rechnet man sich scheinbar keine großen Chancen aus. Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) hält das Budget von 21 Mio. Euro für unrealistisch und ist gegen eine Bewerbung. St. Pöl­ten investiert im Vergleich dazu 80 Mio. Euro. Beim Budget bleibt auch Vorarlberg bescheiden. „Wir werden unter 30 Millionen Euro bleiben“, so Verantwortliche Bettina Steindl.

erstellt am 30. Jänner 2019, 08:09

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