Pension? Nein, danke: Pröll Politberater

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© ÖSTERREICH/ Artner

Erwin Pröll soll Bulgarien mit regionalpolitischer Erfahrung unterstützen.

Er kann es einfach nicht lassen: Erwin Pröll, Landeshauptmann a. D., könnte eigentlich seinen Ruhestand genießen. Nach nicht mal ­einem Jahr in Pension hat sich Pröll aber nun wieder einen Job zugelegt: Er wird, zumindest vorübergehend, Berater des bulgarischen Ministerpräsidenten Bojko Borissow.

Hilfe

Pröll, der von 1992 bis April 2017 als niederösterreichischer Landeschef im Amt war, ergänzt somit den sechsköpfigen „Weisenrat“ Borissows, zu dem auch der ehemalige EU-Parlamentspräsident Hans-Gert Pöttering gehört. In seiner neuen Funktion als Berater wird das einstige Landesoberhaupt Bulgarien helfen, die Regionalförderung der EU auch nach dem Jahr 2020 zu erhalten. Keine leichte Aufgabe, wie er auch selbst weiß. „Weil durch den Brexit die einzuzahlenden Gelder weniger werden“, erklärte er gegenüber dem ORF Niederösterreich.

Große Ehre

Ganz „un­tätig“ war der Altlandeshauptmann aber in den vergangenen Monaten ­natürlich auch nicht. Im März war er zum Ehrenparteiobmann der Volkspartei Niederösterreich gewählt worden. Kurz nach seinem schweren Fahrradsturz im August ernannte ihn die ­Republik Slowenien zum Honorarkonsul.

erstellt am 30. November 2017, 09:42

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