Klinik-Gebetsraum als IS-Treffpunkt

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© Getty (Symbolbild)

Terrorverdächtige sollen sich im Gebetsraum des Spitals getroffen haben.

Eigentlich dienen Gebeträume in Krankenhäusern der Religionsausübung während eines Spitalaufenthalts. Der ­islamische Gebetsraum des Universitätsklinikums St. Pölten soll hingegen für die Radikalisierung und Rekrutierung von IS-Kämpfern missbraucht worden sein. Drei Mal wöchentlich soll sich eine Gruppe junger Islamisten dort getroffen haben, um Werbung für den islamischen Staat zu machen.

Anklage

Nach der Festnahme von sieben Terrorverdächtigen im Frühjahr hat die Staatsanwaltschaft St. Pölten jetzt Anklage gegen die Beschuldigten im Alter von 19 bis 23 Jahren eingebracht. Ihnen werden terroristische Vereinigung und kriminelle ­Organisation vorgeworfen, so Staatsanwalt Karl Wurzer. Drei der Verdächtigen sind in U-Haft.

erstellt am 30. November 2017, 09:48

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