Hündin von Bettler betäubt und ausgesetzt

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© privat

Amelie wurde mit Beruhigungsmitteln vollgepumpt. Es ist nicht der erste Fall.

Mit einem Strick um den Hals und völlig weggetreten wurde vor einigen Tagen nach einem Notruf eine rund sechs Monate alte Hündin im Kremser Stadtteil Mitterau aufgefunden.

Bettler-Vorgehen. Zeugen berichteten, dass die Hündin zuvor mit einem Bettler in der Innenstadt gesehen wurde. Doch von dem fehlt jede Spur. Das Tierheim Krems, wo die Hündin auf Amelie getauft wurde und nun aufgepäppelt wird, bestätigt: „Amelie ist nicht die Erste, die sediert bei uns landet. Bettler verabreichen ihren Hunde oft starke Beruhigungsmittel, die bis zur Vollnarkose gehen, damit die Tiere stundenlang ruhig liegen bleiben“, erzählt Obfrau Karin Zinn-Zinnberger.

Illegaler Verkauf. Zudem werden Bettlern immer wieder Hunde abgenommen, weil sie ohne Chip und Papiere illegal zum Verkauf angeboten werden. Die Tiere landen dann ebenso im Tierheim.

Verschärfung. Da es in Krems immer wieder organisierte Bettler-Banden gibt, begrüßt Bürgermeister Reinhard Resch (SPÖ) die geplante Gesetzesverschärfung zum Betteln in NÖ. „Damit könnte die Stadt selbst agieren und sektoral Bettelverbote an den Hotspots, wie Fußgängerzone, einführen.“(grp)

erstellt am 15. September 2016, 09:14

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