Horror-Jänner hat ein teures Nachspiel in NÖ

P1150114.jpg
© all

Das Land bezifferte den Schaden, den das Schneechaos im Jänner anrichtete.

NÖ. Am stärksten wütete das Schneechaos im Mostviertel. Die dramatischen Bilder der Lawinensprengungen am Hochkar, sie sind in bester Erinnerung. Von 9. bis 17. Jänner standen in den Bezirken Scheibbs und Lilienfeld rund 3.000 Helfer im Einsatz. Nun, mit einigem zeitlichen Abstand, gibt es die ersten Zahlen, die die Schäden erfassen.

Hohe Beträge. Alleine der NÖ-Straßendienst verzeichnete Mehrkosten in Höhe von acht Millionen Euro. Für den Katastropheneinsatz im Mostviertel rechnet das Land mit Kosten von 350.000 Euro.

EVN „unter Strom“. Die EVN verzeichnete im bisherigen Winterverlauf rund 10.000 Arbeitsstunden. „Es gibt noch eine Reihe von Leitungen, die wir bisher nur provisorisch reparierten“, teilte ein Sprecher mit. Schätzungen zufolge liegen die Schäden im „niedrigen einstelligen Millionenbereich“.

Rückschlag. Für den NÖ-Tourismus bedeutete der „Horror-Jänner“ ebenfalls einen Rückschlag – vor allem in Anbetracht des Rekordjahres von 2018. Die NÖ-Werbung rechnet mit einem Verlust von 12.000 bis 14.000 Nächtigungen. Die Marktgemeinde Göstling (beim Hochkar) war hier am stärksten betroffen. Angespannt war die Lage auch in Annaberg, Lackenhof und Mitterbach. Man hofft nun vor Ort auf ein starkes Winterfinish. 

erstellt am 09. Februar 2019, 10:56

Postings 0 Kommentare ausblenden

Posten Sie Ihre Meinung

Mehr zum Thema

Diese Website verwendet Cookies

Cookies dienen der Benutzerführung und der Webanalyse und helfen dabei, die Funktionalität der Website zu verbessern, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Nähere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.