Showdown für das St. Pöltner Prestigeprojekt

St. Pölten
© Getty Images

Für St. Pölten steigt am Mittwoch Tag X am Weg zur Kulturhauptstadt Europas.

30 Minuten. So lange hört eine internationale Jury am Mittwoch im Schloss Schönbrunn zu, warum St. Pölten 2024 Kulturhauptstadt Europas werden soll. Ein zehnköpfiges Team präsentiert in einem „Bid-Book“ den Output aus monatelanger Arbeit. Anschließend folgen 45 Minuten lang Fragen der Jury. Danach sind die Mitbewerber aus Bad Ischl und Dornbirn dran.

Maßnahmen

St. Pölten hat jedenfalls Antworten parat. Über 80 Mio. Euro werden in das kulturelle „Lifting“ investiert, die Stichworte: Modernisierung des Festspielhauses; Renovierung des Klangturms und des Domplatzes; Adaptierung der ehemaligen Synagoge.

„Zeichen“

Die Erwartungen sind optimistisch. Landeschefin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) sprach von einem „Zeichen für eine zukunftsgerichtete Kulturpolitik“. Bürgermeister Matthias Stadler (SPÖ) erwartet sich einen Entwicklungsschub für St. Pölten, „ähnlich jenem, den die Hauptstadtentscheidung 1986 brachte“.

Schnelle Entscheidung

Die Jury hält sich nicht lange auf. Bereits am Donnerstag gibt’s die Entscheidung, welche Städte auf der Shortlist landen. Ist St. Pölten da an Bord, beginnt das Arbeitsteam sofort mit der Erstellung des zweiten „Bid-Books“. Jenes muss im Oktober abgegeben werden.

erstellt am 28. Jänner 2019, 07:29

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