Flugpolizei macht einen Bogen um Wiener Neustadt

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„Ich bedauere die Entscheidung des Innenministers“, erklärte Wr. Neustadts Bürgermeister Klaus Schneeberger (ÖVP). 

Grund der Betroffenheit: Nach langen Verhandlungen erhält Neustadt nun ­definitiv kein neues Einsatz- und Ausbildungszentrum der Flugpolizei. Wartung und Schulung bleiben in der Flugeinsatzstelle Wien-Meidling.

Neuer Hangar

Am Flug­hafen Wien-Schwechat entsteht dafür ein neuer Hangar. Dieser ist für zwei Nachtsicht-Hubschrauber im 24-Stunden-Betrieb vorgesehen. „Für Wr. Neustadt wäre die Ansiedelung eine zusätzliche Aufwertung gewesen“, so Schneeberger, „gleichzeitig hätten sich viele weitere Synergien zu den anderen hier ansässigen Spezialeinheiten wie der Cobra und Hunde­staffel ergeben.“

Grundsteinlegung

Stichwort Cobra: Die Spezialeinheit besitzt ein Schulungszentrum in Wr. Neustadt. Dort erfolgte 2017, noch unter Ex-Innenminister Wolfgang Sobotka (ÖVP), eine Grundsteinlegung am ­Areal. Die hatte das neue Einsatzzentrale-Projekt zum feierlichen Thema.

Dazu floss schon viel Geld und Hirnschmalz in dementsprechende Planungen. Die Flugpolizei begründete den Schritt nach Schwechat im Kurier mit „deutlich kürzeren Anflugzeiten, die meisten Einsätze finden im Großraum Wien statt.“ Schmerzlich sei, dass Technik, Wartung und Schulung weiter nicht unter ­einem Dach vereint sind.

erstellt am 26. Jänner 2019, 08:27

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