Die SPÖ such Wege aus dem 'roten Bereich'

Franz-Schnabl-III.1.jpg
© SPÖ

Nach den Gemeindeturbulenzen sieht sich SP-Landeschef Franz Schnabl auf Kurs.

Die Schlagzeilen der Woche gehörten der Gemeinde Hohenau: Dank ­eines Misstrauensantrags gegen SP-Ortschef Robert Freitag. Aus ÖVP-Reihen – und der eigenen Partei. Der Politiker trat zurück.

Stabiler

Auch in Stockerau bewegt sich die SPÖ im „roten Bereich“. Nach dem Trubel um Fraktions-Rücktritte und Neuwahlen war es das Hickhack um den Spitzenkandidaten in der SP-geführten Stadt, das aufregte: Othmar Holzer geht nun statt Gabriele Frithum als Spitzenkandidat in die Wahl.

„Unter Schmerzen“

Landesparteichef Franz Schnabl sagt realistisch: „Diese Personenerweiterung passierte unter Schmerzen, bringt aber frischen Wind.“ Der Zeitpunkt für Diskussionen um Vertrauen und Postenbesetzungen dürfte aber nicht ideal sein. In Stockerau wird der Gemeinderat schon heuer am 24. März statt 2020 gewählt.

Optimismus

„Ich bin zuversichtlich, Platz eins zu halten“, sagt Schnabl. Stockerau ist die größte Stadt des Weinviertels. Eine rote Insel in schwarzen ÖVP-Gewässern. Erinnerungen an Wr. Neustadt, wo die SPÖ bei der letzten Wahl 2015 die Absolute und das Stadtchef-Amt verlor, werden wach. Schnabl spricht von einem nötigen Reorganisationsprozess in der SPÖ, der bereits länger laufe. 2020 erwarte er einen Zuwachs an Stimmen.

erstellt am 26. Jänner 2019, 08:12

Postings 0 Kommentare ausblenden

Posten Sie Ihre Meinung

Mehr zum Thema

Diese Website verwendet Cookies

Cookies dienen der Benutzerführung und der Webanalyse und helfen dabei, die Funktionalität der Website zu verbessern, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Nähere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.