Wie starb
 Priklopil
 wirklich?

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Foto als Beweis für Mord? - Gutachten wirft Fragen auf. 

Sieben Jahre lang existierte nicht der geringste Zweifel: Als Natascha Kampusch am 23. August 2006 aus ihrem Kerker flüchten konnte, beging ihr Entführer Wolfgang Priklopil Selbstmord. Er warf sich vor einen Schnellbahnzug.

Heute könnte es eine Wende geben: Karl Kröll, der Bruder des verstorbenen Hauptermittlers, zweifelt an der herkömmlichen Version. Mit einem Gutachten will er beweisen, dass Priklopil nicht Selbstmord beging, sondern ermordet wurde. Heute wird das Gutachten fertiggestellt, das auf der Analyse der Leichenfotos und Meinungen von Zugexperten basiert. Und dieses Foto wirft mehrere Rätsel auf:

  • Priklopils Körper liegt zwischen den Schienen. Der Kopf ist fast abgetrennt. „Jede Schnellbahnlok hat an der Front einen Schutzschild, der einen Abstand von 10 Zentimetern zu den Geleisen aufweist. Deshalb muss der Kopf oder der Körper – je nachdem, wie die Person auf den Schienen lag – zerfetzt worden sein“, erklärt Kröll.
  • Und noch etwas ist mysteriös: Warum trennte der tonnenschwere Zug den Kopf nicht komplett vom Körper ab? Im Nacken gibt es noch eine Verbindung zum Körper.
  • Priklopil trug an diesem Tag Sportschuhe. Einer seiner Schuhe liegt auf den Geleisen neben der Leiche. „Der Schuh hätte durch den Luftsog der Schnellbahn weggetragen werden müssen. Der Tatort schaut inszeniert aus“, so Kröll.

VIDEO: Das war die Kampusch-Film-Premiere in Wien

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((ida)) erstellt am 26. März 2013, 23:40

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