Warum Lindner ihr Mandat doch annehmen will

Monika LINDNER / Christian KONRAD
© TZ ÖSTERREICH/Hochmuth - Lindner mit Christian Konrad

Und: Sepp Schellhorn als NEOS-Kandidat für die EU-Wahl?

Eine Frage beschäftigt derzeit nicht nur das Team Stronach: Wird Monika Lindner ihr Nationalratsmandat annehmen oder nicht? Wegbegleiter der ehemaligen ORF-Generaldirektorin glauben, die Antwort nun zu kennen: „Ja, sie wird annehmen“, sagen sie ÖSTERREICH.

Ihr langjähriger Mentor, Niederösterreichs VP-Landeshauptmann Erwin Pröll sei zwar weiter „böse auf sie, aber andere in der Partei haben ihr bereits verziehen.“ ÖVP-Berater der 66-Jährigen raten ihr aber offenbar dazu, das Mandat derzeit als wilde Abgeordnete anzunehmen und nicht gleich zur ÖVP zu wechseln. Durch ihren Abgang würde das Team Stronach übrigens 42.200 Euro an Klubförderung verlieren.

Derzeit strecken schwarze Mittelmänner aber auch die Fühler nach einer weiteren Ex-ÖVP-Frau im Team Stronach – Jessica Lintl – aus.

Diese sei ebenfalls „schockiert über die Vorgänge in der Stronach-Partei“ und könnte sich angeblich Lindner als „Wilde“ anschließen. Dann würde das Team Stronach auf unter zehn Mandatare fallen und somit 160.000 Euro im Jahr an Klubförderung verlieren ...
 

Sepp Schellhorn als NEOS-Kandidat für die EU-Wahl?

Die NEOS haben sich nach ihrem Erfolg bei der Nationalratswahl fix entschlossen, bei der EU-Wahl im Frühjahr 2014 anzutreten, wie Parteichef Matthias Strolz ÖSTERREICH bestätigt. Im Hintergrund wird auch bereits ein attraktiver Kandidat als Spitzenkandidat angedacht: Sepp Schellhorn, der ehemalige Präsident der Hoteliersvereinigung. Dieser ist für die NEOS angetreten, hat aber kein Mandat erzielt. Da der 45-Jährige Auslandserfahrungen in den USA und Frankreich gesammelt hat, gilt er innerhalb der NEOS als idealer Kandidat – falls er zustimmt ...

(Isabelle Daniel) erstellt am 12. Oktober 2013, 20:00

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