UN-General appelliert in Wien an Obama

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Samstag verlassen die UN-Inspektoren Syrien. Damit wäre die Bahn frei für Militäraktion.

Das aber will UN-Generalsekretär Ban Ki-moon unter allen Umständen verhindern. Bei seinem Kurzbesuch in Wien warnte er am Donnerstag vor einem Eingreifen ohne UNO-Mandat. „Die Krise soll mit friedlichen Mitteln beigelegt werden“, forderte er.

Erstmals nannte er auch den UN-Zeitplan für Syrien: „Bis Freitagabend laufen die Untersuchungen der Chemiewaffenexperten.“ Samstagfrüh werden die Inspektoren das Land verlassen: „Ihr Bericht wird den USA und ihren Verbündeten vorgelegt“, ergänzte er.

Druck
Donnerstagfrüh traf Ban Ki-moon zuerst VP-Außenminister Michael Spindelegger.

Am Rande des Gesprächs sickerte durch, dass US-Präsident Obama enormen Druck auf die UN ausgeübt hat. Er wollte, dass die Chemiewaffenexperten das Land früher verlassen.

Das lehnte der UN-General ab: „Ich habe mit Präsident Obama telefoniert“, so Ban Ki-moon. In dem Gespräch appellierte er an Obama, den UN-Bericht abzuwarten.
Nach dem Treffen mit Spindelegger erhielt Ban Ki-moon das „Goldene Ehrenzeichen“ der Stadt Wien. Vor seinem Rückflug nach New York konferierte er noch mit Präsident Fischer und Kanzler Werner Faymann.

Ban erhielt Großes Goldenes Ehrenzeichen Wiens Ban Ki-Moon in Wien
© APA/GEORG HOCHMUTH
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erstellt am 29. August 2013, 21:08

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