Tragikomödie 
um das Burgtheater

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© APA/Hans Klaus Techt

Am Mittwoch kam’s zum Showdown Hartmann gegen Burgtheater.

Am Mittwoch ging der Prozess von Ex-Direktor Matthias Hartmann gegen das Burgtheater in die 2. Runde. Die Verhandlung war mit Spannung erwartet worden, da Hartmann selbst sowie Ex-Holding-Chef Georg Springer als Zeugen erschienen – sie würdigten einander keines Blickes. Hartmann kämpft gegen seine Entlassung und will knapp 2 Millionen Euro. Sein Anwalt Georg Schima führte ins Treffen: Die Entlassung sei „nicht berechtigt“, die „Unzu­mutbarkeit einer Weiter­beschäftigung“ offenbar „nicht gegeben gewesen“.

Burgtheater-Anwalt Bernhard Hainz entgegnete, Hartmann sei entlassen worden, weil er „zum Zwecke der Steuerhinterziehung“ am „Verschleierungssystem“ der Ex-Geschäftsführerin Silvia Stantejsky „beteiligt“ gewesen sei. Springer habe davon nichts gewusst. Hartmanns Zwischenruf: „So ein Schwachsinn.“ Heute geht’s weiter.

(hir)

erstellt am 24. September 2014, 21:28

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