Tiroler stürzte mit Auto 250 Meter ab

christophorus
© öamtc

Auf seiner Hausstrecke kam ein Landwirt vom Weg ab und stürzte in die Tiefe.

Schrecklicher Unfall am späten Donnerstagnachmittag in der Osttiroler Mini-Gemeinde von Prägaten am Großvenediger. Einer von 1.225 Bewohnern des Bergnestes war mit seinem Pkw am Weg zu seinem Bauernhof.

Der 48-jährige Landwirt kennt die Strecke wie seine Westentasche, doch aus noch unbekannter Ursache verlor er kurz vor der Hofeinfahrt plötzlich die Kontrolle über seinen Wagen. Die fatale Folge: Das Fahrzeug des Bergbauern stürzte erst 100 Meter eine steile Wiese ab und danach nochmals 150 Meter über unwegsames Waldgelände. Bei einem der unzähligen Überschläge schleuderte es den offenbar nicht angegurteten Lenker aus dem Wagen.

Leben des Unfall-Opfers hängt an seidenem Faden

Er blieb schwer verletzt liegen. Ein geschockter Augenzeuge holte mit dem Handy Hilfe. Die alarmierte Rettung brachte den Familienvater nach schwieriger Bergung aus dem Gelände mit dem Hubschrauber in die Klinik nach Innsbruck.

Kein leichter Einsatz auch für sie. Von dem Pkw blieb nur ein Schrotthaufen über, viele der Einsatzkräfte kennen den verunglückten Lenker persönlich. Jetzt kämpfen die Ärzte im Krankenhaus um das Leben des Landwirtes. „Der Patient befindet sich auf der traumatologischen Station“, sagte Klinik-Sprecher Johannes Schwamberger am Freitagnachmittag zu ÖSTERREICH: „Der Zustand des Mannes ist kritisch.“

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erstellt am 16. August 2013, 23:10

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