Streit um eine Hypo-Pleite voll entbrannt

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© TZ ÖSTERREICH

Immer neue Pleite-Szenarien für die Kärntner Krisenbank werden zum Dauerbrenner.

Erst vor elf Tagen traf sich die Regierungsspitze zum ersten Hypo-Gipfel – und schon fliegen im Showdown um die Rettung der Kärntner Skandalbank Hypo Alpe Adria die Fetzen. In SPÖ-Kreisen und von Wifo-Chef Karl Aiginger wird eine Pleite der Staatsbank nun nicht mehr ausgeschlossen. SPÖ-Landeshauptmann Peter Kaiser stemmt sich vehement dagegen. Sein Problem: Kärnten haftet für die Hypo mit rund 12 Mrd. Euro. Der Staat müsste Kärnten bei einer Pleite finanziell dann über Wasser halten.

Jetzt rechnet auch noch die Uni vor: Eine Pleite käme uns nicht billiger. „Der Steuerzahler muss nicht für die vielen Schulden haften“, so der Finanzexperte Stefan Pichler gegenüber Ö1. Denn der große Teil des Schuldenlochs in der Bilanzsumme seien Kredite, für die Rückzahlungen laufen.

Showdown Ende Februar. Bis Ende Februar will sich die Regierung nun klar sein, was mit der Skandalbank passiert ...

erstellt am 05. Februar 2014, 20:29

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