Rauchverbot: Empörung über Gesetz

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Erst in sieben Jahren soll das Rauchen in der Gastronomie völlig verboten sein.

Dies ist zumindest das aktuelle Ergebnis der laufenden Koalitionsverhandlungen – wobei es weiterhin Bestrebungen der Wirtschaft gibt, mittels Gesetzesänderungen Klagen von Raucher-Gegnern in Richtung eines völligen Verbots auszuhebeln. Der führende Sozialmediziner Michael Kunze ist mit der Situation natürlich unzufrieden. „Es wäre schön, wenn die Regierung sich zu einer mutigeren Entscheidung durchringen könnte“, so Kunze, von ÖSTERREICH auf die 7-Jahres-Frist angesprochen. „Es ist eine typisch österreichische Lösung, dass es sieben Jahre braucht. Aber man muss froh sein, dass es überhaupt kommt.“ Ein generelles Verbot wäre freilich der beste Nichtraucherschutz.

Angst vor Entschädigungszahlungen
Tatsächlich scheuen SPÖ und ÖVP vor einem raschen Verbot zurück, weil sie dann die Wirte für ihre Investitionen entschädigen müssten. Immerhin: Ein Wunsch Kunzes geht in Erfüllung. Die Zigarettenpreise sollen steigen, und zwar wird jedes Packerl um 30 Cent teurer.

(gü, pli)

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erstellt am 08. Dezember 2013, 22:46

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