Rätsel um letzte Ruhestätte möglicherweise gelöst

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© EPA

Laut "Daily Mirror" wurde Gedenktafel auf Friedhof von Londoner Krematorium entdeckt.

Gut 21 Jahre nach dem Tod von Queen-Sänger Freddie Mercury dürfte das Rätsel um seine letzte Ruhestätte gelöst sein. Wie die englische Tageszeitung "Daily Mirror" berichtete, wurde auf dem Friedhof jenes Londoner Krematoriums, wo Mercury drei Tage nach seinem Ableben am 27. November 1991 eingeäschert wurde, eine Gedenktafel an einer Säule entdeckt. Die Inschrift lautet "In liebevoller Erinnerung an Farrokh Bulsara. 5. Sept. 1946 - 24. Nov. 1991". Wo die Asche des Sängers beigesetzt wurde, ist nie öffentlich bekannt gegeben worden.

Der in französischer Sprache geschriebene Zusatz zur Inschrift "Um immer in Deiner Nähe zu sein mit all meiner Liebe - M." deute darauf hin, dass es sich dabei um Mercurys Lebenspartnerin und Haupterbin Mary Austin handelt. Ein Sprecher Austins hat jeden Kommentar dazu verweigert. Befragte Friedhofsmitarbeiter hatten den bürgerlichen Namen Mercurys, Farrokh Bulsara, nicht mit dem weltberühmten Musiker in Verbindung gebracht und konnten daher keinerlei Angaben machen, wann und von wem die Tafel angebracht worden war.

Der am Neujahrstag 2010 verstorbene Lebensgefährte Mercurys, Jim Hutton, hatte stets vermutet, dass die sterblichen Überreste seines Partners auf dessen Anwesen Garden Lodge in Kensington begraben wurden. "Ich bin mir ziemlich sicher, dass sich seine letzte Ruhestätte am Fuße des Kirschbaums befindet, um alles überblicken zu können." Anderen Gerüchten zufolge soll die Asche auf die Insel Sansibar, wo Mercury geboren wurde, gebracht oder aber in Montreux in den Genfer See gestreut worden sein. Ebendort befindet sich am Ufer des Sees eine überlebensgroße Statue des Musikers.

erstellt am 25. Februar 2013, 16:02

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