PVA: Briefe mit falschen Adressen

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Neue Pannen bei der Pensionsversicherung PVA. Bis zu 100 Briefe gingen an eine Adresse.

Rund 2,6 Millionen Briefe verschickte die PVA, um Daten für das Pensionskonto zu erfragen. Die Pannen häufen sich: Nachdem ein Brief sogar an bereits seit Jahren Verstorbene ging, gibt es jetzt ein neues Problem. ÖSTERREICH-Leserin Claudia S. aus Wien erhielt an ihre Adresse gleich drei Schreiben mit unterschiedlichen Namen – nur nicht mit ihrem eigenen. Ein Anruf beim PVA-Callcenter zeigt: Das passiert öfter. „Dort wurde mir gesagt, ich soll mich nicht aufregen – es gebe Leute, die 100 Briefe bekamen.“

Bei der PVA will man trotzdem nur von Einzelfällen sprechen: „Ich kenne nur drei Fälle“, so eine Sprecherin. Die Adressen liefere die ZPV (Zentrale Partnerwaltung) der Sozialversicherung. Und wenn ein Versicherter umgezogen, aber jahrelang keinen Kontakt zu seiner Krankenkasse habe – dann gebe es halt nur die alte Adresse.
Demnächst verschickt die PVA weitere 600.000 Briefe. Weitere Wirrnisse sind also durchaus zu erwarten.

erstellt am 16. April 2014, 22:28

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