Polster: Wie ich die Meisternacht erlebte

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© Christian Mikes/society24.at

Austria-Legende erzählt über die rauschende Meisternacht seiner Veilchen.

Das war eine wunderschöne Meisternacht . Ich habe ein bisschen mit den Burschen gefeiert , durfte selbst den Meisterteller in der Hand halten – zum ersten Mal seit 1987. Den hätte ich am liebsten gar nicht mehr hergegeben!

Keine Frage: Die Austria hat sich den Titel verdient. Meine Violetten sind auch cool geblieben, als die Bullen Dampf gemacht haben.

Meistermacher Stöger hatte überall Erfolg
Ich freue mich für Peter Stöger. Seine Trainer­karriere habe ich immer verfolgt. Der Peter hatte überall Erfolg: Aufstieg mit der Vienna, Spitzenposition mit dem GAK, Klassenerhalt mit Wiener Neustadt. Den Titel mit der Austria hat er, glaube ich, nicht eingeplant. Normal müssen die Bullen mit ihrem Geld Meister werden.

Aber das Werkel bei der Austria ist sofort ins Laufen gekommen. Und der Motor ist von Woche zu Woche stärker geworden. Da hat ein Rädchen ins andere gegriffen.

Der beste Schachzug war die Hosiner-Verpflichtung
Der beste Schachzug ist die Verpflichtung von Philipp Hosiner gewesen. Mit ihm hat die Austria ihren Stil verändert. Wenn du einen Stürmer wie Hosiner hast, kannst du in die Tiefe spielen. Du kommst schneller vors Tor. Hosiner ist ein toller Vollstrecker.

Die Austria kann auch international bestehen
Ich traue dieser Truppe noch einiges zu. Die Austria hat viele Junge. Die sind noch lange nicht am Zenit. Es wird schwierig, in die Champions League zu kommen. Ich denke, die Europa-League-Gruppenphase ist das Höchste der Gefühle. Aber wenn die Austria Losglück hat und zum richtigen Zeitpunkt in Topform ist, erleben wir vielleicht ein Wunder.

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(Toni Polster) erstellt am 24. Mai 2013, 08:23

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