Osterfestspiele holen Salzburger ins Boot

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Weg vom Elitären, hin zu regionalem Rückhalt..

Fulminant sind am Samstag die 47. Osterfestspiele gestartet: Der neue künstlerische Leiter, Karajan-Schüler Christian Thielemann, inszenierte mit seiner Sächsischen Staatskapelle Dresden Parsifal, eine Koproduktion mit dem Teatro Real in Madrid und dem Beijing Music Festival, die im Oktober in China uraufgeführt wird. An sieben Abenden stehen Konzerte mit den Dresdnern und dem Chor des Bayerischen Rundfunks auf dem Programm, bevor die Oper traditionell am Ostermontag wiederholt wird – es gibt Restkarten.
 

Konzert für Salzburg.
Mit dem Konzert für Salzburg, das am 28. März um 18 Uhr im Großen Festspielhaus stattfindet, wollen die Osterfestspiele in der Ära Thielemann auch die Einheimischen ins Boot holen. Diese kommen in den Hörgenuss von Stücken von Wagner und Verdi. Die Karten sind verhältnismäßig günstig, Jugendliche zahlen nur fünf Euro. Intendant Peter Alward: „Wenn es gelingt zu vermitteln, dass die Osterfestspiele zu Salzburg gehören, ist ein großer Schritt gemacht.“

 

Programm

Heute & 31. März:
Orchesterkonzert mit Musik von Weber, Beethoven und Mahler, Klavier: Evgeny Kissin, Dirigent: Myung-Whun Chung.
Morgen & 29. März:
Chorkonzert, Brahms-Requiem, Chor des BR, Dirigent: Thielemann.
Dienstag & 30. März:
Orchesterkonzert mit Musik von Henze, Beethoven, Brahms. Klavier: Yefim Bronfman, Dirigent: Thielemann.
1. April:
„Parsifal“, Wagner-Oper, Leitung: Thielemann.

erstellt am 23. März 2013, 18:42

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