Nach der Wahl wird`s im Landhaus eng

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Zwei neue Parteien, aber kein Platz - FPK schrumpft auch flächenmäßig. 

Landtagsdirektor Robert Weiß steht vor einer kniffeligen Aufgabe: Er muss dort Platz schaffen, wo es eigentlich gar keinen gibt. Seit der Wahl am Sonntag hat Kärnten mit sechs Parteien den „buntesten“ Landtag. Den neuen Parteien Team Stronach und BZÖ stehen nicht nur die Mandate, sondern auch Räume für die Abgeordneten und ihre Mitarbeiter zu. Das Problem: Im Landhaus ist wegen des Denkmalschutzes und wegen der angeschlagenen Finanzen des Landes kein größerer Umbau möglich.

BZÖ zieht zu FPK
Fix ist: Die FPK schrumpfte nicht nur stimmenmäßig, sondern wird mit ihren nunmehr sechs statt 17 Abgeordneten auch mit weniger Platz im Landtag auskommen. Nach derzeitigem Plan sollen sie ihre bisherigen Räume im Nordturm künftig ausgerechnet mit dem Erzfeind BZÖ teilen. „Wir müssen sehen, wie man das räumlich managen kann, damit die Zusammenarbeit zwischen den Parteien harmonisch abläuft“, sagte Wolf zum ORF. So soll es für die Büros auf jeden Fall getrennte Eingänge geben.

Das Team Stronach als zweite neue Fraktion soll die Büros der Grünen übernehmen, die wiederum zur ÖVP ziehen sollen. Das passt zumindest zur Ankündigung des zukünftigen Landeshauptmanns Peter Kaiser (SPÖ), er denke über Rot-Grün-Schwarz nach. Daher heißt die ÖVP die neuen Mitbewohner auch willkommen. Dennoch soll es Trennwände geben, denn etwas Intimsphäre muss es auch in einer politischen Ehe geben.

Die Rochaden sollen übrigens in Summe mindestens 100.000 Euro kosten.

erstellt am 07. März 2013, 20:01

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