Thailands Premier setzt Neuwahlen an

Yingluck Shinawatra
© EPA

Entschärfung des Pulverfasses Thailand? Weiter Proteste trotz geplanter Neuwahlen.

Premierministerin Yingluck Shinawatra lenkte ein und sucht ihr Heil nach den tödlichen Protesten – die das Urlaubsparadies ins Chaos stürzten (vier Tote, 260 Verletzte) – in vorgezogenen Neuwahlen. In einer TV-Ansprache verkündete die umstrittene Schwester des Telekom-Moguls Thaksin Shinawatra die Auflösung des Parlaments: „Thailand hat genug gelitten“, sagte sie. Die Neuwahlen müssen bis spätesten 2. Februar stattfinden.

Opposition wittert Trick, will Volksrat statt Wahlen
Demos. Die Opposition zeigt sich unbeeindruckt. 150.000 Menschen demonstrierten in Bangkok. „Demokraten“-Chef Abhisit Vejjajiva verlangt weiter die Einsetzung eines Volksrates. Er fürchtet, dass er Neuwahlen durch Shinawatras breite Unterstützung in der Landbevölkerung verlieren könnte. Der Protestführer nannte aber die Parlamentsauflösung einen ersten Schritt zur Lösung der Krise.

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erstellt am 09. Dezember 2013, 23:26

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