Mistkübel- Attacke in Schule

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Zwei Schüler stülpten einer Lehrerin den Mistkübel über: die Hintergründe des Skandals.

Ein WhatsApp-Video macht derzeit unter den Schülern der HTBLA Eisenstadt die Runde und sorgt auch außerhalb für Aufregung. Wie ÖSTERREICH berichtete, zeigt es den Oberstufenschüler Jakob S. (alle Namen von der Redaktion geändert), der mit einem Mistkübel, gefüllt mit unzähligen Papierschnipseln, in der Klasse steht. Als Mag. Verena G. den Raum betritt, kommt es zur Attacke: Der Teenager stülpt den Kübel über den Kopf der Pädagogin. Die Teenager grölen vor Lachen. Anstatt die Schüler gehörig zurechtzuweisen, ermahnte die Lehrerin sie, die Fotos und Videos auf keinen Fall zu veröffentlichen – natürlich ohne Erfolg.

Täter wurde von Kollegen zur Attacke gedrängt
Richtige Konsequenzen wurden von der Direktion gezogen, als die Story in der Schule trotzdem seine Runde machte. Bei Gesprächen mit den Beteiligten kam heraus, dass der „Mistkübler“ Jakob von seinem Klassenkameraden Alex mit den Worten: „Wenn du das machst, dann hau ich dich nicht mehr“, gedrängt worden war. Die zwei Burschen wurden für vier Wochen der Schule verwiesen.

„Man muss den Schülern ihre Grenzen aufzeigen“

Dieser Übergriff war übrigens nicht der erste auf Verena G., die erst seit einem halben Jahr an der Schule unterrichtet. Die Religionslehrerin wurde bereits mehrmals aus dem Klassenraum ausgesperrt und auch auf Internet-Plattformen wird sie von den Klassen gemobbt. Der Aufdecker der ganzen Mist-Attacke ist ein Ex-Lehrer der HTBLA Eisenstadt. Der jetzige FP-Gemeinderat ist empört „Man hätte den Schülern früher Grenzen aufzeigen müssen“.

erstellt am 18. April 2014, 23:15

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