Mini-Parteien packen 4-Prozent-Hürde nicht

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© APA/NLK/JOHANN PFEIFFER

8 Parteien auf A 3; die Piraten kandidieren nur im Bezirk Gänserndorf.

Ganze neun wahlwerbende Gruppen machen dem Bürger am Sonntag die Wahl zur Qual – noch nie gab es so viele Parteien auf den deshalb A 3-großen Stimmzetteln anzukreuzen. Doch nicht alle werden es in den Landtag schaffen. Grund: eine Vier-Prozent-Hürde.

Garantiert dabei. Sicher einziehen werden demnach die ÖVP (hält derzeit 54,4%), die SPÖ (mit aktuell 25,5%), die FPÖ (10,5%) und die Grünen (7,0%). Auch das Team Stronach sollte nach jüngsten Umfragen diese Hürde schaffen. Offenbar aber nicht mehr mit den prophezeiten zweistelligen Prozentzahlen – der Hype um den Parteigründer ist zuletzt flacher geworden.
 

Die 4-Prozent-Hürde.
Diese fünf kandidieren zudem in allen 21 Bezirken. Für den Rest – Kommunisten, MUT-Bürger, Christen und Piraten – wird es hingegen eng. Sie werden an der verfassungsmäßig verankerten Vier-Prozent-Hürde scheitern. Dies soll ein Zersplittern des Landtags verhindern.
Außerdem wissen die Niederösterreicher längst, wen sie wählen: Drei von vier haben ihre Entscheidung getroffen, weiß Polit-Profi Wolfgang Bachmayer aus Erfahrung

(wef) erstellt am 01. März 2013, 09:14

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