Masern-Alarm: Gymnasium gesperrt

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Wegen akuter Ansteckungsgefahr musste ein Gymnasium gesperrt werden.

Das kann passieren, wenn man eine der tückischsten Virus-Infektionen für eine harmlose Kinderkrankheit hält und sich nicht dagegen impfen lässt: Wegen akuten Masern-Alarms musste jetzt das Bundesrealgymnasium in Telfs geschlossen werden. Ein einziger erkrankter Schüler aus der Unterstufe drohte eine ganze Epidemie auszulösen.
Bei Masern handelt es sich um eine Tröpfcheninfektion, die hoch ansteckend ist und von Mensch zu Mensch übertragen wird. Noch 1995 starben weltweit eine Million Kinder an der Krankheit. Und dennoch lassen sich immer weniger gegen Masern impfen.

Am Telfser Gymnasium sind nach Bekanntwerden der Masern-Erkrankung am 17. Februar sofort alle Impfpässe von Schülern und Lehrern kontrolliert worden. 30 Kinder und ein Pädagoge wurden wegen fehlender Schutzimpfung sofort nach Hause geschickt. Sie dürfen frühestens am 10. März wieder in die Schule.

Bei fünf weiteren Lehrkräften war der Immunstatus am Donnerstag noch unklar. Deshalb entschloss sich die Direktorin des Gymnasiums dazu, die Schule am Freitag komplett dicht zu machen.
Ab Montag soll aber wieder regulärer Unterricht stattfinden.

erstellt am 28. Februar 2014, 23:29

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