Mahü neu: Weniger Autos in den Bezirken

Mariahilfer Straße
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13.509 Pkws weniger in Neubau und Mariahilf, aber neue Stau-Hotspots.

"Die Zahlen zeigen: Das Projekt hat den Erfolg gehabt, der beabsichtigt war", sagt Verkehrsstadrätin Maria Vassilakou (Grüne). Am Mittwoch präsentierte sie das Ergebnis der Verkehrszählung zur Mariahilfer Straße.

Verkehr verlagert
Zwischen Juni und Oktober gab es 13.509 Autos weniger pro Tag. Erhoben wurden die Zahlen an drei Tagen, an 45 Zählstellen und zur Rush-Hour. Rund um die Fußgängerzone ging der Verkehr zurück oder blieb gleich. Allerdings: In einigen Straßen mit Rückgängen gab es Baustellen, andere sind jetzt Einbahnen.

Und: Um 1.000 Autos mehr fuhren über Neustiftgasse und Gumpendorfer (siehe Grafik). Neue Verkehrs-Hot-spots sind jetzt Seitengassen wie die Hugo-Wolf-Gasse in Mariahilf mit 1.091 Autos mehr - zuvor fuhren hier nur 200 am Tg - und die Stollgasse in Neubau (plus 584 Autos). Vassilakou: "Hier sollen die Bezirke eine Lösung finden."

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Opposition tobt
Kritik gibt es von der Opposition - für ÖVP-Chef Manfred Juraczka ist die Mariahilfer Straße neu jetzt "offiziell gescheitert". Er fordert erneut eine "rasche Befragung" zum Verkehrskonzept.

(ber)

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erstellt am 28. November 2013, 08:19

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