"Lösung" für die Hypo

Nowotny sagte bereits im August ein 0,5%iges Wirtschaftswachstum für 2013 voraus
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Endbericht Taskforce-Chef Nowotny präsentiert morgen Lösungsansatz.

Am Freitag traf sich die Hypo-Taskforce ein letztes Mal zur Feinabstimmung, morgen ist es so weit: Ewald Nowotny, Leiter der Taskforce, präsentiert in der ORF Pressestunde (befragt von ÖSTERREICH-Wirtschafts-Chefin Angela Sellner) seinen Lösungsvorschlag zur Abwicklung der Krisenbank.

Bad Bank als Lösung für die Krisenbank Hypo
Entgegen den Erwartungen wird die Taskforce in ­ihrem Endbericht nur eine „Anstaltslösung“ empfehlen, ergaben ÖSTERREICH-Recherchen. Zuvor hatte es geheißen, dass mehrere Varianten präsentiert werden.

Nowotny legt sich also auf eine Summe fest, die in eine „Bad Bank“ überführt werden soll. Nach diesem empfohlenen Modell können laut Taskforce am meisten Vermögenswerte der Hypo gerettet werden.

ÖVP-Finanzminister Michael Spindelegger wird sich Montagfrüh zum weiteren Verfahren mit der Bank äußern. Bis Ende März soll die Entscheidung fallen, ob er dieses Modell der Taskforce übernimmt.

Ratingagentur warnt vor Herabstufung bei Insolvenz
Eine Insolvenz der Hypo ist unwahrscheinlich. Dennoch warnt die Ratingagentur „Standard & Poor’s“ für diesen Fall vor einer Abwertung der relevanten Banken wie Erste, Bank Austria und Raiffeisen um bis zu zwei Stufen.

erstellt am 07. März 2014, 23:20

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