Kritik an Waffenlieferungen für Syriens Rebellen

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© REUTERS

Neuerlich Kritik von Außenamtssprecher an Plänen für Waffenlieferungen an Rebellen

Russland wird keine Einrichtung einer Flugverbotszone über Syrien zulassen. Ein solcher Schritt sei kontraproduktiv, erklärte Außenamtssprecher Alexander Lukaschewitsch am Montag in Moskau. Zudem kritisierte Lukaschewitsch Ägypten wegen des Abbruchs der diplomatischen Beziehungen zum Assad-Regime. Die Entscheidung komme "unerwartet". Ägypten werde künftig keine positive Rolle mehr bei der Lösung des Syrienkonflikts spielen können, sagte Lukaschewitsch der Agentur Interfax zufolge.

Unmittelbar vor Beginn des G8-Gipfels kritisierte der Außenamtssprecher auch neuerlich Pläne des Westens für Waffenlieferungen an die Rebellen in Syrien scharf. Das Vorhaben führe zu einer Eskalation der Spannungen in Syrien und in der Region, warnte Lukaschewitsch. Es werde dadurch zudem deutlich schwieriger, einen Termin für eine neue Friedenskonferenz in Genf zu finden. Die UNO-Vetomacht Russland ist ein enger Partner des syrischen Machthabers Bashar al-Assad.

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erstellt am 17. Juni 2013, 14:42

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