Klug: "Verstehe Olympia-Zorn gut"

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© TZ ÖSTERREICH

Nach dem Aufschrei von Hirscher und Maier spricht auch Sportminister Klug Klartext.

Freude auf Olympia, Kritik an der russischen Ausgrenzungspolitik rund um das Homosexuellen-Gesetz. 20 Tage vor den Spielen in Sotschi ist nach dem Aufschrei von Hirscher und Maier eine sportpolitische Debatte entfacht. Jetzt schaltet sich auch Sportminister Gerald Klug in diese mit sehr klaren Worten ein. „Ich versteh den Ärger sehr gut, denn unsere Sportler bereiten sich Jahre auf Olympia vor und ordnen nahezu alles den Spielen unter“, so Klug zu ÖSTERREICH.

Er selbst will bei seinem Besuch in Sotschi daher eine Art „Prellbock“ sein und auf politischer Ebene Zeichen setzen. „Es wird ein Treffen mit Botschafterin Klestil-Löffler geben und wir werden gemeinsam mit anderen Sportministern vor Ort die ­Situation beraten.“

Vergabe. Doch damit nicht genug, denn Klug will auch eine Debatte über die Vergabe solcher Groß-Events. „Man muss Kriterien wie Menschenrechte, Demokratie und Umweltschutz neu bewerten.“ Deshalb trifft er sich bereits nächste Woche mit EU-Kommissarin Androulla Vassiliou.

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erstellt am 16. Jänner 2014, 23:43

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