Kennedy: Gab Vize den Mord-Befehl?

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Lyndon B. Johnson, Kennedys Vizepräsident und Nachfolger verachtete die Kennedys.

Nur Stunden, nachdem John F. Kennedy für tot erklärt worden war, wurde sein Vizepräsident Lyndon B. Johnson an Bord der Air Force One als Präsident angelobt. Johnson war während des Attentats im Wagen hinter Kennedys Limousine gesessen.

Kennedy war Johnsons politischer Erzfeind. Viele glauben, er stecke hinter dem Mord. Die Angelobung des Vizes war für Kennedy eine posthume Niederlage. Der Vollblutpolitiker, ohne den nicht eine Gesetzesvorlage Kennedys je zum Gesetz geworden wäre, hielt die Kennedy-Brüder für unfähig. JFK war für ihn ein „kleiner, rachitischer Kerl“.

Mit Robert verband Johnson nur gegenseitiger Hass – vor allem, weil die Kennedys den einst mächtigsten Mann des Senats hauptsächlich mit Spott bedachten und ihn bei politischen Entscheidungen einfach links liegen ließen.

Johnson-Bio: Im Weißen Haus tobte ein Machtkampf
Wetten. Johnson, der regelmäßig von den täglichen Morgenbesprechungen im Oval Office ausgeladen wurde, soll laut seinem Biografen Robert Allan Caro Nachforschungen angestellt haben, wie viele Präsidenten während ihrer Amtszeit verstorben sind, und Wetten auf eine eigene Amtsperiode angenommen haben.

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erstellt am 18. November 2013, 23:46

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