"Keine Verkauspläne für italienische Sorgenia"

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© TZOe Bruna

Gerüchte über Veräußerungspläne dementiert.

Die italienische Verbund-Beteiligung Sorgenia wird nicht verkauft. Der österreichische Stromkonzern dementierte auf Anfrage der APA kursierende Gerüchte in italienischen Medien, nach denen das Mailänder Gemeinschaftsunternehmen veräußert werden könnte. "Es gibt keine Verkaufspläne. Wir versuchen Sorgenia bei ihren Bemühungen zur Verbesserung ihrer wirtschaftlichen Situation zu unterstützen", sagte Verbund-Sprecherin Beate McGinn. Die römische Tageszeitung "Il Messaggero" berichtete, dass die Mailänder Industrieholding CIR, die die Mehrheit an Sorgenia hält, die Tochter an eine chinesische Gruppe verkaufen könnte.

Sorgenia, an der der österreichische Verbund mit 45 Prozent beteiligt ist, hatte das Gesamtjahr 2012 mit einem Verlust von 196,8 Mio. Euro abgeschlossen. Im Jahr 2011 hatte das Mailänder Unternehmen noch einen Gewinn von 15,6 Mio. Euro erzielt.

Das negative Ergebnis ist unter anderem Abschreibungen zuzuschreiben, hatte Sorgenia bereits berichtet. Der Umsatz stieg um 21,3 Prozent auf 2,6 Mrd. Euro. Das operative Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) fiel von 192,2 Mio. Euro auf 101,4 Mio. Euro.

erstellt am 22. März 2013, 15:29

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