Jihadisten ermordeten Menschenrechtlerin

Bagdad Irak
© EPA

Samira Saleh al-Nuaimi hatte die Islamisten hart kritisiert.

Die Jihadistengruppe Islamischer Staat (IS) hat im Irak eine Menschenrechtsaktivistin ermordet, die zuvor in sozialen Netzwerken Kritik an den Extremisten geübt hatte. Wie die Menschenrechtsorganisation GCHR am Donnerstag mitteilte, wurde Samira Saleh al-Nuaimi auf einem Platz im Zentrum von Mossul von maskierten IS-Kämpfern öffentlich erschossen.

Nachbarn zufolge war Al-Nuaimi vor zwei Wochen entführt worden. Zur Begründung hätten die Islamisten erklärt, sie habe sich nicht für ihre auf Facebook geäußerte Kritik an der Zerstörung religiöser Schreine durch den IS entschuldigt.

Der oberste UN-Gesandte im Irak, Nickolay Mladenov, verurteilte die Tötung der Menschenrechtlerin als ein weiteres Beispiel in der Reihe der vom IS verübten "unzähligen widerwärtigen Verbrechen gegen das Volk des Irak".

erstellt am 26. September 2014, 06:41

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