Irrer schoss auf ÖAMTC- Helikopter

Christophorus 9 / Hubschrauber
© ÖAMTC

Ein Verrückter hat auf den Notarzt-Heli Christophorus 9 scharf geschossen.

Die Tat eines Irren wurde bei der Flugvorbereitungsuntersuchung am Mittwoch in der Früh entdeckt. In einem der Rotorblätter des ÖAMTC-Notarzthubschraubers Christophorus 9 war ein Loch zu sehen. Ein Durchschuss, wie die Techniker vermuteten und wie sich später nach kriminaltechnischer Untersuchung bestätigen sollte.

Ein unbekannter Schütze muss am Vortag auf die Maschine von Pilot Gerold Hofbauer geballert haben. Mit einem 9-mm-Vollmantelgeschoss, wie es üblicherweise aus Pistolen abgefeuert wird.

Wann und wo dies geschah, konnte bislang nicht ermittelt werden. Der in Aspern (Wien-Donaustadt) stationierte Heli war ständig im Stadtgebiet unterwegs, hatte an diesem Tag fünf Notarzteinsätze zu absolvieren. Pilot Hofbauer war nichts Ungewöhnliches aufgefallen. Nachts konnte es nicht passiert sein. Da stand der Hubschrauber in einem versperrten Hangar, der noch dazu überwacht wird.

Die Ermittlungen wegen vorsätzlicher Gefährdung der Sicherheit der Luftfahrt hat das LKA übernommen. Christophorus 9 musste erstmal aus dem Verkehr gezogen werden. Der Notarzteinsatz aus der Luft konnte nur durch eine Ersatzmaschine aus Wr. Neustadt aufrechterhalten werden.

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erstellt am 13. August 2013, 22:45

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