Hirscher: „Habe noch Reserven“

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Vorsprung beruhigt ihn - Er will Super-G fahren. 

Ausgepowert, aber zufrieden stieg Hirscher in den Dienst-Audi und ließ sich von PR-Mann Stefan Illek heim nach Annaberg chauffieren. Während der Fahrt nahm er sich Zeit für das ÖSTERREICH-Interview.

ÖSTERREICH: Marcel, Hunderttausenden TV-Zuschauern stockte bei Ihrem Steher im 1. Lauf der Atem. Wie haben Sie es geschafft, noch einmal ins Rennen zurückzufinden?
Marcel Hirscher:
Zum Glück hatte ich nur mehr fünf Tore. Im ersten Moment hab ich gedacht: Jetzt ist alles vorbei! Dabei hab ich gar nicht so viel Zeit verloren – weniger als andere ohne Fehler. Dadurch, dass die Verhältnisse so schwierig waren, hat sich sowieso alles relativiert. Der zweite Platz ist eh ganz gut.

ÖSTERREICH: Franz Klammer meint: Wenn Sie Ihre Routine durchziehen, sind sie jetzt im Weltcup durch ...
Hirscher:
Ja, das ist ein guter Plan, so sieht meiner auch aus. 149 Punkte Vorsprung ist nicht so wenig.

ÖSTERREICH: Wissen Sie schon, ob Sie den Super-G in Lenzerheide bestreiten werden – oder sogar das Abfahrtstraining?
Hirscher:
Ich werde mir jetzt genau überlegen, wie ich das Ganze angehe. Aber den Super-G werde ich eher fahren, das Abfahrtstraining sicher nicht.

ÖSTERREICH: Wie sieht’s mit Ihren Kraftreserven aus?
Hirscher:
Keine Sorge: Für die letzte Woche habe ich auf jeden Fall noch genug Kraft.

erstellt am 10. März 2013, 20:30

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