Grasser: Wirbel 
um Luxus-Penthouse

Grasser Penthouse
© TZ ÖSTERREICH/Niesner/Bieniek

Makler bot Luxus-Bleibe zum Verkauf. Aber: Ex-Minister hat aufrechten Mietvertrag.

Rund um das berühmte Grasser-Penthouse in der Wiener City gibt es wieder Aufregung. Der Ex-Finanzminister versucht ja seit 2012 vergeblich, seinen auf 90 Jahre befristeten Mietvertrag für die Nobelbleibe (410 m2 Wohnfläche plus 280 m2 Terrassen) zu veräußern. Nun berichtet Format vom Verkaufsprospekt eines Maklers für das gesamte Zinshaus (Preis: 28 Mio. Euro), das im Eigentum der Vienna Insurance Group (VIG) steht.

Laut Makler-Prospekt steht KHG-Wohnung leer
In dem Makler-Exposé seien u. a. Fotos der Grasser-Wohnung zu sehen, die als „bestandsfrei“ bezeichnet werde, schreibt das Magazin. Übersetzt bedeutet „bestandsfrei“ leerstehend. Gibt es den Grasser-Mietvertrag also nicht mehr?

Doch, dementiert die VIG das Makler-Angebot: „Es wurde kein Makler mit dem Verkauf beauftragt.“ Und: „Der Mietvertrag mit Grasser ist weiterhin aufrecht.“ Offen bleibt, ob es grundsätzlich die Absicht gibt, das Haus zu verkaufen.

Den Hunden zuliebe
Fakt ist, dass die Grassers das Penthouse wenig nutzen und loswerden wollen. Nicht wegen der hohen Kosten (6.000 Euro monatlich), sondern ihren Hunden zuliebe. „Weil eine Stadtwohnung definitiv kein Umfeld für Hunde bietet“, so Fiona Grasser.

erstellt am 08. Februar 2014, 23:22

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