Giftmord: Verdacht schon vor 7 Jahren

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© Fuhrich

Der Tod von Familienvater Josef S. wird ein Fall für die Kriminalisten.

„Ich glaube nicht an einen natürlichen Tod. Schon als Josef starb, wurde im Ort gemunkelt. Jeder dachte, dass da etwas nicht stimmt“, sagt Hubert T. (Name geändert) im Gespräch mit ÖSTERREICH. Kopfschüttelnd steht er vor dem Grab seines 2006 verstorbenen Schulfreundes in Nickelsdorf. Es ist leer, die Leiche wurde am Dienstag exhumiert. „Der Josef war noch gut drauf, aber nach dem Slowakei-Urlaub mit seiner Freundin ging’s ihm plötzlich schlecht“, so der Einheimische weiter.

Genau gegen diese Freundin wird jetzt ermittelt. Denn Josef S. (78) soll von seiner Pflegerin vergiftet worden sein. Ein Bekannter der gebürtigen Ungarin brachte den Fall zur Anzeige. So soll sich Alzbeta C. (72) das Vermögen des Rentners unter den Nagel gerissen haben. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Obduktion bringt Klarheit über die Todesursache
Eine Obduktion soll Klarheit bringen, ob möglicherweise eine Überdosis Rohypnol zum Tod geführt haben könnte. „Mein Vater war gesund, bis er die Frau kennenlernte“, ist seine Tochter überzeugt: „Wir haben oft wegen ihr gestritten.“ Die Beweislage ist laut Polizei aber relativ dünn …

(mem)

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erstellt am 18. Dezember 2013, 22:06

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