Für Rapid war es nur ein erster Schritt

krankl.jpg
© TZ ÖSTERREICH

Hans Krankl analyisiert die Folgen des 305. Wiener Derbys.

Das Unentschieden im Derby ist gerecht. In der ersten Spielhälfte hat man bei Rapid zwar noch die Verunsicherung gesehen, aber die Körpersprache der Spieler war eine andere als zuletzt. Sie waren aggressiv, diszipliniert und sind in die Zweikämpfe gegangen. Die Austria hat es einfach verabsäumt, höher in Führung zu gehen. In der zweiten Halbzeit wurde das Spiel zu einem offenen Schlagabtausch. Mich freut es, dass Alar und Sabitzer getroffen haben. Die zwei Jungen haben viel Potenzial und sind für die Zukunft von Rapid sehr, sehr wichtig.

Körpersprache der Spieler war okay
Dieses Remis macht das Titelrennen noch einmal spannend. Ehrlich gesagt, habe ich nicht mehr damit gerechnet, dass die Austria so viele Punkte liegen lässt.

Für Rapid heißt es jetzt, in den letzten Runden das Vertrauen und die Unterstützung der Fans zurückzugewinnen. Natürlich ist die Kata­strophensaison nicht mehr zu retten, aber Rapid muss Einsatz und Wille zeigen. Die Spieler müssen den Anhängern signalisieren: Hallo, wir sind Rapid und geben alles für den Verein. Das Unentschieden war ein erster Schritt.

(Hans Krankl) erstellt am 22. April 2013, 08:10

Postings 0 Kommentare ausblenden

Posten Sie Ihre Meinung

Mehr zum Thema