EU pumpte 1,6 Billionen in Pleite-Banken

EuroRettungsschirm EFSF
© APA/dpa

Vor Gipfel zur Bankenunion: EU-weiter Schutz für Sparer ist auf Schiene.

In einem dramatischen Endspurt vor dem Brüsseler Gipfeltreffen brachten die Euro-Retter wichtige Eckpunkte zur Schließung von Pleitebanken unter Dach und Fach. „Unser Ziel ist, dass für Bankenhilfe keine Steuergelder mehr herangezogen werden“, sagt VP-Europapolitiker Othmar Karas. Wegen der Regierungsbildung ist übrigens Finanzminister Michael Spindelegger nicht bei den Verhandlungen.

In der Finanzkrise von 2008 bis 2011 haben die EU-Staaten ihre Banken mit der astronomischen Summe von 1,6 Billionen Euro (!) vor der Pleite gerettet. Jetzt sollen Banken in den nächsten zehn Jahren rund 55 Mrd. Euro in einen Fonds einzahlen, der die Kosten für die Schließung maroder Banken trägt.

Schutz für Sparer. Außerdem sind Spar-Einlagen unter 100.000 Euro – wie schon in Österreich – geschützt. Neu ist: Sparer bekommen 7 Tage nach einer Bankpleite ihr Geld (bisher nach 20 Tagen).

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erstellt am 18. Dezember 2013, 23:17

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