Drama auf der Westautobahn: Western-Reiter tot

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© FF St. Valentin

Auf einer Übungsfahrt krachte ein 17-Jähriger am Valentiner Berg einem Lkw ins Heck.

Am Tag nach der Tragödie Montagvormittag auf der Westautobahn (A 1) bei St. Valentin, bei der ein 57-jähriger Hufschmied und Western-Reitlehrer ums Leben kam, trauern nicht nur die Kollegen des Hufschmiedeverbands um Peter P., sondern vor allem sein Sohn und Lenker Mario (17).

Sachverständiger soll Unfall-Hergang klären
Der Filius war mit seinem Vater, der seit Herbst des Vorjahres auf einer großen Ranch im Bezirk Gmunden lebt, im schweren Nissan Navara auf L 17-Übungsfahrt gewesen, als er – wie berichtet – mit dem schwarzen Pick-up ins Schleudern geriet, nach rechts ausbrach und einem Sattelzug seitlich wuchtig ins Heck krachte. Für Beifahrer Peter P. (57), der im Wrack eingeklemmt wurde, kam jede Hilfe zu spät. Er erlag noch am Unfallort seinen schweren inneren Verletzungen.

Die Unfall-Ursache gibt Rätsel auf: Ein Sachverständiger wurde mit der Untersuchung des Wracks betraut. Die Polizei hält einen technischen Defekt für möglich. Augenzeugen sprachen von einem klassischen Fahrfehler. Lenker Mario muss mit einer Anzeige wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung an seinem Vater rechnen. Für ihn gilt die Unschuldsvermutung.

(kuc)

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((kuc)) erstellt am 08. Oktober 2013, 22:22

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