Dragovic: Warten auf Inter-Millionen

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Verwirrspiel um Österreichs Team-Verteidiger.

Die für gewöhnlich gut informierte Basler Zeitung sowie heimische Radiostationen berichteten gestern, dass Aleksandar Dragovic bereits für die medizinischen Tests bei Inter in Mailand weilen würde. Der Transfer vom FC Basel zum italienischen Spitzenklub sei nur noch Formsache, hieß es.

Er soll heute gegen Dortmund spielen
ÖSTERREICH fragte nach, erreichte Dragovic in Basel. Unser Teamverteidiger: "Ich weiß nicht, wer auf so einen Blödsinn kommt. Ich habe am Montag eine Halbzeit gegen Roter Stern Belgrad (Anm.: 2:1) gespielt und gehe davon aus, dass ich auch im nächsten Test am Mittwoch gegen Dortmund für Basel spielen werde. Es gibt jedenfalls noch keinen Termin, zu dem ich nach Mailand kommen soll. Ich warte, was die nächsten 48 Stunden bringen."

Heißt: Noch ist der Deal mit Inter nicht unter Dach und Fach. Aber, so Dragovic: "Die Gespräche laufen." Basel soll die Ablöseforderung bereits von 8 auf 6,5 Millionen Euro reduziert haben. Bis Donnerstag haben die Italiener Zeit, sich zu entscheiden.

"Inter ist ein großer Klub - warte auf Anruf"
Dragovic: "Inter Mailand ist ein großer Klub. Jeder Fußballer träumt davon, in Mailand zu spielen, und das gilt auch für mich. Ich warte auf einen Anruf."

Dragovic: "Ich wäre sicher fit für Mailand"

ÖSTERREICH: Aleks, sind Sie schon in Mailand?

Aleks Dragovic:
Nein. Ich weiß nicht, wie man auf so einen Blödsinn kommt. Ich habe am Montag eine Halbzeit gegen Roter Stern Belgrad gespielt und gehe davon aus, dass ich auch am Mittwoch gegen Dortmund für Basel spielen werde.

ÖSTERREICH: Aber es scheint doch mit Inter schon alles klar zu sein?

Dragovic: Die Gespräche laufen. Aber es gibt noch keinen Termin, zu dem ich nach Mailand kommen soll. Ich schaue jetzt mal, was die Zeit bringt. Ich warte weiter auf einen Anruf.

ÖSTERREICH: Die medizinischen Tests sollten aber kein Problem sein, oder?

Dragovic: Nein, dank Bergmüller-Trainingsprogramm mach ich mir da keine Sorgen. Ich habe mich noch nie so fit gefühlt wie jetzt.

Knut Okresek

erstellt am 10. Juli 2013, 08:11

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