Dortmund demütigt Bayern

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Für David Alaba & Co. setzte es eine bittere 0:3-Pleite.

Bitterer Abend für den FC Bayern: Der deutsche Fußball-Meister hat im Prestigeduell mit Borussia Dortmund eine herbe 0:3 (0:1)-Pleite kassiert und auch noch Manuel Neuer angeschlagen verloren. Bei der höchsten Niederlage in der Amtszeit von Trainer Pep Guardiola musste der Nationalkeeper zur Pause wegen Wadenproblemen ausgetauscht werden. Der Verein sprach von einer Vorsichtsmaßnahme.

   Vor 71.000 verblüfften Zuschauern in der Münchner Arena, darunter auch Bundestrainer Joachim Löw, brachte Henrich Mchitarjan (20. Minute) den frechen BVB am Samstagabend in Führung. Gegen den Debütanten Lukas Raeder im Bayern-Kasten schraubten Marco Reus (49.) und Jonas Hofmann (56.) das Ergebnis in die Höhe. Rafinha sah wegen Tätlichkeit gegen Mchitarjan die Rote Karte (91.).

   Für das Team von ÖFB-Star David Alaba, der durchspielte, ging auch eine Serie zu Ende: Es war die erste Heimniederlage nach 26 Spielen und dem 1:2 am 28. Oktober 2012 gegen Bayer Leverkusen. Zuletzt hatten die Münchner zu Hause mit drei Toren Unterschied im September 2008 verloren. Seit der Meisterkür am 25. März in Berlin hat Guardiolas Elf in der Bundesliga nicht mehr gewonnen.

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Die Traditionsclubs VfB Stuttgart, Hamburger SV und 1. FC Nürnberg geraten im Abstiegskampf der deutschen Fußball-Bundesliga zusehends in Bedrängnis. Stuttgart verpasste einen weiteren Befreiungsschlag am Samstag mit einem 1:1 bei Borussia Mönchengladbach. Das Team von ÖFB-Stürmer Martin Harnik liegt nur einen Punkt vor dem Relegationsplatz, den nach einem 1:2 in Hannover weiter der HSV einnimmt.

Die Stuttgarter führten beim Champions-League-Anwärter in Mönchengladbach dank eines Tores von Daniel Didavi (12.) lange 1:0, kassierten im Finish aber durch einen Kopfball von Juan Arango den Ausgleich (89.). Harnik vergab vor der Pause eine Großchance, als er alleine vor Torhüter Andre ter Stegen scheiterte (37.). Der Vorsprung auf den Vorletzten Nürnberg und damit die Abstiegszone beträgt vier Runden vor Schluss nur zwei Punkte.

Nürnberg kam mit ÖFB-Verteidiger Emanuel Pogatetz in Wolfsburg 1:4 unter die Räder. Die Wolfsburger rückten vorerst einen Punkt vor Mönchengladbach auf Rang vier vor, der zur Teilnahme an der Champions-League-Qualifikation berechtigt. Neben Hannover verschaffte sich im Kampf um den Klassenerhalt auch Freiburg mit einem 2:0 gegen Schlusslicht Braunschweig Luft. Stürmer Philipp Zulechner wurde bei den Siegern in der Schlussphase eingewechselt (81.).

Werder Bremen wurde für eine der schwächsten Leistungen der vergangenen Wochen mit einer 0:3-Abfuhr in Mainz bestraft. Die Bremer könnten als Zwölfte im schlimmsten Fall sogar noch in den Abstiegsstrudel hineingezogen werden. Zlatko Junuzovic und Sebastian Prödl spielten durch. Letzterer lieferte mit der Brust die unglückliche Vorlage zum 0:2 (16.). Ein Kopfball des Innenverteidigers, der den Anschlusstreffer markieren hätte können, wurde wenig später vor der Linie geklärt (23.).

Mainz hat als Siebenter Europacup-Chancen, Werder dagegen weiter nur sechs Punkte Vorsprung auf die Abstiegszone. Kommende Woche gegen Hoffenheim müssen die Bremer zudem auf Junuzovic verzichten. Der ÖFB-Spielmacher ist nach seiner fünften Gelben Karte gesperrt.

erstellt am 12. April 2014, 20:17

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