Darum fühlt sich Anna wohl

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© TZ ÖSTERREICH

Rainer Schönfelder über den Speed-Auftakt der Damen in Beaver Creek.

Mich wundert es nicht, dass sich Anna Fenninger auf der neuen Abfahrtsstrecke in Beaver Creek so wohlfühlt. Die Skistation in den Rocky Mountains kenne ich wie meine Westentasche. Meistens ist schönes Wetter, sehr kalt und der Schnee ist extrem aggressiv. Das kommt Fenninger entgegen.

Der richtige Umgang mit dem in Nordamerika so einzigartigen Schnee macht es für die Läuferinnen schwierig. Bei dem aggressiven, extrem trockenen Schnee greifen die Ski anders. Das heißt, du musst mit sehr viel Gefühl fahren. Ein zu grobes, hartes Hindrücken des Skis und zu scharfe Kanten können schnell zur Bremse werden.

Neben Fenninger habe ich Höfl-Riesch und Maze, aber auch die US-Girls Mancuso und Cook auf der Rechnung. Da es aber eine neue Strecke ist, können sich auch Außenseiter behaupten. Denn Fenninger muss sich genauso neu einstellen wie eine Newcomerin.

(Rainer Schönfelder) erstellt am 29. November 2013, 08:47

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